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Ein Drittel der Betriebe kann Ausbildungsplätze nicht besetzen


Jeder dritte Betrieb klagt über zu wenig Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze. Als Folge davon bleiben in den Betrieben häufig ein oder mehrere Ausbildungsplätze unbesetzt. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn, die sich sowohl auf Industrie- und Dienstleistungsbetriebe bezieht.



Die Ergebnisse zeigen die dringende Notwendigkeit für Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bemühungen Auszubildende zu rekrutieren zu verstärken und neue Wege auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden zu gehen. Denn fehlen den Betrieben die Auszubildenden, so wirkt sich das auf ihre Leistungsfähigkeit aus, das geht ebenfalls aus der Studie des BIBB hervor. Danach werden Auszubildende bereits im ersten Ausbildungsjahr zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit produktiv eingesetzt. Damit leisten Auszubildende einen Beitrag, den Fachkräftemangel zu decken. Allerdings gehen 60 Prozent der befragten Betriebe davon aus, dass sich die Suche nach Auszubildenden in den nächsten Jahren immer schwieriger gestalten wird. Darüber hinaus geben ein Drittel der Betriebe an, dass sich die Rekrutierung der Auszubildenden im Vergleich zu 2010 schwieriger gestaltete.

Als Folge dieser Entwicklung wollen etwa 12 Prozent der Betriebe zukünftig weniger Ausbildungsplätze anbieten oder aber sie beabsichtigen, sich ganz aus der betrieblichen Ausbildung zurückzuziehen. Ein Schritt in die falsche Richtung, denn ein Rückzug aus der betrieblichen Ausbildung bedeutet mittel- und langfristig eine Schwächung der Produktivität und Innovationsfähigkeit der Betriebe.

Die Studienergebnisse basieren auf dem repräsentativen „BIBB-Qualifizierungspanel“, in dem 2.000 Betriebe befragt wurden.


Weiterführende Weblinks:
Weitere Informationen zum BIBB-Qualifizierungspanel.

Kategorie: Rund um Mechatronik
Meldung vom 16.03.2012